31.03.2025

Auf ein FRÜH Sport mit ...

Robert Kausche, Verkaufskoordinator.

Das ist jetzt mein 19tes Interview und es ist mir noch nie passiert, dass ich das Kölsch von der Überschrift streichen musste. Drei Monate brauchte ich um dieses Interview mit Robert Kausche (39) aufs Papier zu bringen und dann gabs auch noch Fassbrause anstatt Kölsch. Nun gut, berufsbedingt ist er halt immer auf Achse so wie auch Heute, daher erklärte ich mich solidarisch und trank auch ein leckeres FRÜH Sport im Haupthaus FRÜH am Dom.

Hallo Robert. Schön, dass es endlich klappt Dir ein paar Fragen zu stellen. Wie lange kennen wir uns eigentlich schon?
Vor fast genau 9 Jahren, im Februar 2016 begann ich in unserer Reservierungsabteilung zu arbeiten und so lange kennen wir uns auch schon. Hätte ich seinerzeit allerdings vorher gewusst, was auf mich zukommt, hätte ich mir überlegt, die Stelle ein paar Tage später anzutreten!

Wieso das?
An meinem ersten Arbeitstag wurde ich nämlich direkt mal von den Kollegen der Event- Abteilung „einkassiert“. Sie haben seinerzeit den Ausschankwagen neben dem Heinzelmännchen Brunnen bespielt und nach einer helfenden Hand gesucht. Da wollte ich natürlich nicht nein sagen. Zumal zwei ehemalige Kollegen von mir die Leitung der Event- Abteilung innehatten und wir uns nach langer Zeit nun hier bei „FRÜH“ wiedergesehen haben. Die Freude darüber war natürlich groß – klein ist die Gastrowelt!

Wenn ich mir das bunte Treiben vor dem Brauhaus an den „tollen Tagen“ so ansehe, war das aber doch wahrscheinlich ein recht intensiver Start bei „FRÜH“, oder?
In der Tat! Ich würde behaupten, dass ich aufgrund meiner Hotelfach-Ausbildung durchaus an harte Arbeit gewöhnt war. Aber 5 Tage auf dem Ausschankwagen ist nochmal eine ganz andere Liga. Es waren fünf intensive aber gleichzeitig unvergessliche Tage, die ein Team enger zusammenschweißen als jede Team-Building Maßnahme. Kleiner Fun Fact: Ich war bei den Karnevalsliedern noch nie so textsicher wie 2016!

Welche ist Deine aktuelle Jobbeschreibung im Unternehmen?
Seit 2019 bin ich Verkaufskoordinator. Gefühlt verbringe ich dabei die Hälfte meiner Zeit mit „Klinken putzen“. Will sagen, ich kontaktiere zum Beispiel Reiseveranstalter, Reedereien und Unternehmen, damit sie ihre Gäste zu uns bringen beziehungsweise ihre Festivitäten oder Veranstaltungen bei uns durchführen. Das beinhaltet viel telefonieren, E-Mails schreiben und auch mal reisen.

Bist du dabei auch viel unterwegs – wie man sich das für einen Außendienstler so vorstellt?
Jein. Ich versuche schon, persönlich Kontakt aufzubauen und Termine zu vereinbaren, sofern es von der Distanz her Sinn macht. Darüber hinaus besuche ich Netzwerkveranstaltungen, Sommerfeste, Neujahrsempfänge usw. Von daher bin ich immer mal wieder unterwegs bei Kunden oder verabrede mich für Hausführungen. Allerdings erreiche ich meinen Kundenkreis auch gut via Telefon, E-Mail & Co., weshalb ich sicherlich weniger „on the road“ bin als ein klassischer Außendienstler. Eine riesige Hilfe sind mir zum Beispiel die großartigen virtuellen Touren auf unserer Homepage, in denen man sich unsere verschiedenen Gasthäuser, Eventlocations und das EDEN-Hotel ganz in Ruhe anschauen kann. Ich verweise unsere Kunden immer gerne auf die virtuellen Touren - frei nach dem Motto: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“! Dann können sie sich ganz in Ruhe ein Bild machen und sich die Veranstaltung vor ihrem inneren Auge ablaufen lassen.

Weißt du, ob andere Brauhäuser auch einen Außendienstler haben?
Ich glaube eher nicht - zumindest ist mir noch keiner über den Weg gelaufen...Allerdings haben die natürlich auch nicht so ein schönes Portfolio aus einzigartigem Brauhaus, Hotel und FRÜH Lounge - und das alles vis-a-vis zum Dom! Ich bezeichne uns gerne als „One-Stop Partner“ im Herzen Kölns, wenn es darum geht Veranstaltungen in unserer schönen Domstadt zu planen. Und dazu kommen ja noch die im ganzen Stadtgebiert verteilten Gaststätten und Eventlocations, die wir in Eigenregie betreiben!

Du bist nun annähernd neun Jahre bei „FRÜH“ – für die „Gastro“ ist das ja schon eine recht lange Zeit bei einem Unternehmen. Es scheint Dir bei uns zu gefallen...
Tatsächlich empfinde ich das Klima bei uns wirklich als angenehm und fast schon familiär. Nicht zuletzt durch sympathische Kollegen wie Deine Wenigkeit und die vielen herzlichen Kollegen aus aller Herren Ländern! Und das alles, obwohl wir ja doch ein recht großes Unternehmen sind. Ich glaube, dass das in dieser Ausprägung irgendwo schon außergewöhnlich ist.

Welche Berufsausbildung hast Du eigentlich?
Gelernt habe ich Hotelfachmann hier in Köln bei einer großen Hotelkette. Im Anschluss habe ich noch Hotelbetriebswirtschaftslehre in den Niederlanden studiert.

Du sprichst also Niederländisch?
Nein, leider nicht wirklich. Für das Studium war ich nur 1,5 Jahre in Holland und die Studiensprache war Englisch, weshalb ich beim Niederländisch-lernen nie wirklich über das Anfangsstadium hinausgekommen bin (abgesehen von den üblichen kleinen Albernheiten, die man sich im Freundeskreis an den Kopf wirft...). Allerdings kamen mir meine verbesserten Englischkenntnisse im Anschluss doch sehr zugute.

Genau, Du warst auch im Ausland hörte ich.
Ja richtig, direkt nach dem Studium bin ich für ein Jahr nach Accra – die Hauptstadt Ghanas - gegangen. Das war spannend und eine sehr wertvolle Erfahrung.

Wie kommt man denn auf Ghana?
Ich hatte dort die Gelegenheit als „Direktionsassistent“ beim Pre-Opening eines 5 Sternehotels zu arbeiten. Diese Aussicht fand ich sehr verlockend, weshalb ich nicht lange gezögert habe! Darüber hinaus bin ich ursprünglich ja mal in die Gastronomie gegangen, um die Welt zu sehen. Mit dem Aufenthalt in Westafrika konnte ich mein Fernweh auf jeden Fall zu einem guten Teil befriedigen!

Was macht denn ein „Direktionsassistent“ so den lieben langen Tag?
Ich denke mal, die Formulierung „Mädchen für alles“ trifft es in meinem Fall gar nicht mal so schlecht. Meine Aufgaben waren sehr breit gefächert, da es dort außer einer großen Baustelle ja noch nichts gab und wir quasi bei null angefangen haben. Von der Beschaffung von Büromöbeln, dem Anmieten von Wohnungen für neue Teammitglieder bis hin zur Buchhaltung oder dem Organisieren eines Bewerbertages war alles dabei.

Ich bin schon gespannt, wen ich als nächstes auf ein Kölsch einladen darf. Mal schauen, welche unserer Veedelskneipen wir dann besuchen wenn es wieder heißt „auf ein Kölsch mit...“

Das Interview führte M. Tischler.

 

 

 

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